Die Wahrheit

Die Klugheit des Textes, der Inszenierung, des Schauspiels packen das Publikum im Handumdrehen. Da knallen einige gepfefferte Pointen, gibt es auch Slapstick, doch aller Witz entlarvt die Unmenschlichkeit einer Gesellschaft, in der Moral, Miteinander, Menschlichkeit nur noch verramscht werden. Regisseur Folke Braband hat temporeich, mit verführerischem Charme, elegant inszeniert. (…) so wird eine scharfe Satire auf eine verkommene Gesellschaftsmoral offeriert, immer dicht am Rand der Groteske, aber doch so  gefühlsstark, dass man als Zuschauer wirklich tief getroffen wird. Die Komödie wird dank Brabands Regie zur Tragikomödie. Peter Claus, rbb Kulturradio

Funny Money

Unter der Regie von Folke Braband schnurrt der Schwank ab wie geölt. Die Pointen prasseln und die fabelhaften Schauspieler können sich bei den zahllosen Slapstick-Gags so richtig austoben. Das Publikum schmeißt sich weg vor Lachen. So soll es sein.  Kölner Rundschau

Wie man Hasen jagt

Regisseur Folke Braband erfreut mit seiner inspirierten, präzisen Regie. Tempo und Timing stimmen, die Pointen sitzen punktgenau. Mit leichter, aber treffsicherer Hand gestaltet er einen Abend zum feingeistigen Schmunzeln, nicht zum herzhaften Schenkelklopfen. Unterstützt in seinen Ideen wird der Regisseur von den hellwachen Josefstadt-Schauspielern, die die hohe Kunst der Komödie aus dem Effeff beherrschen. Allen voran Pauline Knof, Martin Niedermair und Roman Schmelzer. Braband und sein Ensemble haben sichtlich Spaß an der Figurenüberzeichnung, jeder Charakter ist hier eine Type, vom Irrwitz der tumultösen Handlung umzingelt und ergo zunehmend am Rande des Nervenzusammenbruchs. Die Not ihrer Figuren wird von den Darstellern dabei bitterernst genommen, dies das erste Gebot für gute Komödien, denn nur so kann Komik entstehen. Mottingers Meinung

Ladies Night

Hat eigentlich schon mal ein Filmproduzent vorbeigeschaut? Klar ist der Boulevard-Erfolg ‚Ladies Night‘ (…) schon 1997 verfilmt worden, aber so wie Pascal Breuer, Eduard Burza, Sebastian Goder, Dominik Meurer, Torsten Münchow und Rudolf Otahal diese von Folke Braband brillant inszenierte Männerstrip-Komödie jetzt in der fein polierten Wiederaufnahme hinfetzen, ist Hollywood-reif. Das Publikum in der Münchner Komödie im Bayerischen Hof: euphorisch. (…) Sechs verschiedene Typen, alle urkomisch, wortflitzig und erst mal ungelenk. Wie sie sich zu Marvin Gaye und Tom Jones in funkige (Strip-) Tanzform hineinschwitzen, das muss man live sehen. Münchner Merkur

Lieber schön

Regisseur Folke Brabands temporeiche Inszenierung jagt die perfekt aufeinander eingestellten Protagonisten aufeinander, dass die Fetzen fliegen. (…) Atemlos clever und ganz schön fies, aber von allen Vieren grandios gespielt. B.Z.

Der nackte Wahnsinn

Michael Frayns Farce beginnt damit, dass der Zuschauer einer zum Brüllen komischen Stellprobe beiwohnt. Nichts klappt in den Wiener Kammerspielen. Die Türen klemmen, ein Teller Sardinen wird nicht ordnungsgemäß abgeräumt. Beinahe alle Mimen verpassen ihre Einsätze. Am versammelten Personal nagt mit furchtbarer Gewalt der Zahn der Zeit. Leider ist die Stell- bereits die Generalprobe. Von nun an kann alles nur noch schlimmer werden. Aber Götter üben nicht. Sie erschaffen und überlassen die Schöpfung sich selbst. (…) Regisseur Folke Braband ist hier die oberste Gottesinstanz. Ihm ist ein kleines, feines, bitterböses Schöpfungswerk gelungen. Der Standard

Im Weißen Rössl

Nach jeder Nummer Szenenapplaus, langanhaltender Jubel und Standing Ovations nach der Premiere am Samstag. ›Das weiße Rössl‹ dürfte der neue Publikumsrenner im Stadttheater Ingolstadt werden. Regisseur Folke Braband hat  die Herausforderung angenommen und einen präzisen Weg gefunden,  Witz statt Kitsch einzusetzen,  Klischees und Showelemente als operettige Augenweide zu zitieren und sie mit Ironie und Selbstironie der Figuren zu brechen und vor allem konsequent jede  Sentimentalität zu unterlaufen. Aufgedreht wird aber durchaus, partiell und wohlgesetzt, in effektvollen Bildern und choreographischen Showelementen. Nach dieser Aufführung des ›Weißen Rössl‹ kann man nur mit Kaiser Franz Joseph sagen: ›Es war sehr schön. Es hat mich sehr gefreut‹. Kulturkanal

Zwei wie wir

Folke Braband inszeniert das erotisch- emotionale Durcheinander mit gut gewähltemTempo und fröhlicher Unbeschwertheit, jongliert mit den Geschlechterklischees, ohne dass sie je überhand nehmen, baut die Konflikte als verbale Kollisionen auf, die sich als großer Spaß entladen. Hier kann nicht einer gewinnen, hier können es nur beide oder keiner, das schildert NormFoster in übermütig-klugen Konstellationen, die Valerie Niehaus und Stefan Jürgens mit komödiantischem Gespür für Nähe und Distanz, an Lust und Leid auskosten.Was für ein amüsantes Paar im Stück, aber auch was für ein blendend mit- und gegeneinander spielendes Paar auf der Bühne! Berliner Zeitung

Gedächtnis des Wassers

Regisseur Folke Braband findet eine kluge Balance zwischen Komödie und Tragödie für seine Inszenierung, die vor allem viel über den Mikrokosmos Familie erzählt, über verschiedene Lebensmodelle, über die Prägung durch die Eltern, über Abnabelungsversuche und Freiheit, über Selbstverwirklichung und Selbstgefälligkeit, über Schuld und Vergebung, übers Wünschen und Abschiednehmen. Folke Braband gelingt es, das Stück wirklich zu durchdringen, das Komödiantische wie das Tragische auszuspielen, es manchmal ein bisschen spooky wirken zu lassen, manchmal spannend wie einen Krimi. Es ist ein bemerkenswerter Theaterabend, der einen mit viel Stoff zum Nachdenken entlässt. Großer Applaus. Donaukurier

End of the rainbow

Quilters gelungene Mischung aus sarkastischem Humor und Dramatik ist bei Folke Braband bestens aufgehoben. Seine Regiearbeit setzt auf feinsinniges Herausarbeiten der Zerrissenheit der drei Protagonisten in ihrem Selbst und der Interaktion miteinander. Braband legt die Charaktere vielschichtig an und lässt dem Publikum viel Spielraum zu entscheiden, wie viel Liebe im Handeln des Managers liegt, ob Judy überhaupt noch einen Bezug zur Realität hat und welcher der beiden Herren am konsequentesten handelt. Der Regisseur nutzt geschickt den gesamten kleinen Bühnenraum aus und hat ein sicheres Händchen für das Timing von Pointen und Dramatik. Musicalzentrale

Die Grossherzogin von Gerolstein

Es wird wohl ein Publikumshit werden: Jacques Offenbachs Operette ‚Die Großherzogin von Gerolstein‘, frisch, frech und fröhlich inszeniert von Folke Braband im Großen Haus des Stadttheaters Ingolstadt. Die kecke Libretto-Neufassung von Michael Quast und Rainer Dachselt setzt der Gastregisseur mit präziser Ensembleführung, viel Witz im Detail und pointierter Situationskomik um. Süddeutsche Zeitung

Ladies Night DEA

Inszeniert hat Folke Braband, seit Jahren ein Garant für exzellente, anspruchsvolle Unterhaltung. Jetzt hat er sich selbst übertroffen. (…) Das ist nie provinziell, ist tatsächlich Theater von internationalem Format. Der Film? Vergessen! Brabands Intelligenz und das Können der Schauspieler – das schafft eine explosive Komödiantik, die es derzeit kein zweites Mal in Berlin gibt. InfoRadio

Frohe Feste

Regisseur Braband treibt ehr bewusst mit dem makabren Scherz, bohrt infam und frivol immer im Schlimmen. Das tut weh. Wer allein anspruchslose Unterhaltung sucht, sollte sich den Besuch überlegen. Ayckbourn ist kein Pointen – Autor, sondern ein Zeitzeuge, der das Leben beschreibt wie es ist. Komisch und grausam zugleich. Fürwahr. DPA

Ausgestiegen, hiergeblieben

Die nun folgenden Kataströphchen und Katastrophen, die Regisseur Folke Braband mit höchster Präzision abschnurren lässt, entlarven die langweiligen Bungalowsiedlung als Tollhaus für erotomanische Frustbeulen. Das ist modernes Unterhaltungstheater allererster Güte, das ist ein (very) well-made-play, das mit wunderbarer Unangestrengtheit Hochkomik und eine Prise Nachdenklichkeit zur Synthese bringt. Hingehen! Scharenweise! Zitty


Vermummte

Schnörkellos ist auch die Inszenierung von Folke Braband. Der schon fast beängstigend produktive Regisseur bringt auch wieder seine Stärken zur Geltung, nämlich die genaue Beobachtung menschlicher Verhaltensweisen und die präzise Personenführung.  Berliner Zeitung

Killer Joe DEA

Regisseur Folke Braband hat mit einem exzellenten Ensemble pointiert inszeniert. Er setzt auf pechschwarzen Humor des Thrillers und liegt damit genau richtig. Das hat viel Witz. Doch würgt einem die genaue Sicht auf die Wirklichkeit das Lachen im Halse ab. Berliner Kurier

The maiden´s prayer DEA

Die klug reduzierte Inszenierung von Folke Braband rückt Silvers Quasselstrippen an Woody Allens verschroben-komische Stadtneurotiker heran. Sie stört den melancholisch mäandernden Fluß der Erzählung nicht, sie beschleunigt ihn mit viel Fingerspitzengefühl. Braband deutelt nicht herum, er setzt auf Stimmung, Pointen und genaue Figuren. Die aufgeweckten, gut besetzten Darsteller balancieren überzeugend zwischen Boulevardkomödie und Tschechow. Regisseur Folke Braband vermag diesen verblüffend funktionierenden Stil zwischen Psycho-Drama und bösem Boulevard ideal in Szene zu setzen.  SFB Galerie des Theaters

Little Voice

Glück. So zart und dezent wie es keiner besser inszenieren kann als Folke Braband, der wieder einmal mit vorzüglichen Schauspielern Menschen auf die Bühne zaubert, die uns anrühren; in ihrer pampigen Direktheit, ihrer lebensfrechen Dreistigkeit, ihrer fein gezeichneten Verletzlichkeit. Märkische Oderzeitung

Grönholm Methode

Temporeiche Wortgefechte. Spannung bis zur letzten Minute. Messerscharfe Pointen. Exellente Schauspieler. Packend. Intelligent. Witzig. Das Publikum feierte eine Sternstunde des Theaters. Bild

Nora

Folke Braband, ein Regisseur der einfühlsamen Feinzeichnung und unaufgeregten Nuancen gelingt ohne Aktualisierungskrampf der Bogen von der eher fernen „Frauenfrage“ zu heutigen, nicht minder komplizierten Befindlichkeiten. Es ist erstaunlich wie still uns diese Nora wieder betroffen macht.  Märkische Oderzeitung

Antigone

Man würde Seiten brauchen, um die vielen faszinierenden Details dieser bravourösen Produktion aufzuzählen.  Wiener Zeitung

Brisante Erinnerung

Hollywood-Star Jürgen Prochnow  und Anna Magdalena Fitzi brillierten am Samstagabend im Stadttheater.  Folke Braband hat mit Brisante Erinnerungen ein hochintelligentes Stück inszeniert, das einen sehr bitteren Nachgeschmack hinterlässt.  Der Patriot, Lippstadt

Abigails Party DEA

Regisseur Folke Braband hat den fünf ausgezeichneten Darstellern das Stück fest über die Knochen gespannt. Nun stecken sie genau in den griffig gezeichneten Figuren und servieren die Pointen zielsicher aus der Hüfte. Frankfurter Allgemeine Zeitung

Schlafzimmergäste

Braband hat ein genaues Gespür für Slapstick-Einlagen, das Tempo und die Dynamik von Pointen. Der Tagesspiegel

Gefährliche Liebschaften

Mit Witz und Charme lässt Regisseur Folke Braband die eiskalten Engel wieder aufleben. Es wird gelogen, verführt und intrigiert. (…) Theater, an dem alles stimmt. B.Z.

Der zerbrochene Krug

Folke Brabands konzentriert-kammerspielhafte Inszenierung lässt das Publikum tief in menschliche Abgründe blicken – Gier und Neid, Triebe und Lügen, alles dabei – führt Dummheit und Verblendung vor. Sehr heutig ist das, trotz der altertümlichen Kostüme, sehr unterhaltsam außerdem: ein ebenso komisches wie kluges Stück Sommertheater. Fränkische Landeszeitung

Klassen Feind

Erfolgsregisseur Folke Braband, einer DER Theater-Regisseure in Berlin, hat dem 1978 entstandenen Stück des Briten Nigel Williams nervenzerrende Kraft und eine fast klassische Dimension gegeben. Ein Theaterabend, der sich dem Gedächtnis wahrhaft einbrennt. Frühkritik Radio1

Dead Funny

Regie geführt hat Folke Braband, ausgewiesen als Meister des doppelbödigen Humors. Braband hat eine pointierte Inszenierung erarbeitet – mit Mut zum Zynismus, immer sehr elegant, selbst dann wenn die Hosen und Höschen rutschen. Eine Glanzleistung. Denn hier war ein Drahtseilakt zu vollbringen. Nicht allein war Lachen zu erzielen, es musste drittklassige Komik wirklich komisch werden. Das ist verdammt schwer. InfoRadio

Die Schaukel

Folke Braband hat das heißglühend und eiskalt gleichermaßen inszeniert. Das ist das beste Jugendtheater, das die Stadt im Augenblick zu bieten hat. Theater Rundschau

Endstation Sehnsucht

Ganz präzise und zart wird gezeigt, wie Menschen angemessen miteinander umzugehen versuchen. Versuchen. Denn die Figuren des Stücks sind oft absolut unfähig, anderen Menschen feinfühlig zu begegnen. Folke Braband hat das sehr klar inszeniert. Es knallt häufig heftig, da fliegen Fäuste und Tische, doch es gibt auch ganz leise, dichte Szenen. Dazu sind unheimliche, prekäre Klänge zu hören. Fesselndes Theater.  Stuttgarter Zeitung

Run for your Wife

Ein echter Hit, denn so herrlich überdreht, so schrill, so grotesk und so atemberaubend rasant war Boulevard-Theater schon lange nicht mehr. Regisseur Folke Braband dreht gewaltig an der irrwitzigen Temposchraube und treibt seine fabelhaften Darsteller zum Äußersten. Michael Ostrowski im großartigen Retro-70er-Jahre Stil mit einer betörenden Überdrehtheit findet in Alexander Pschill den idealen Partner für jede Menge Gags, Pointen und Kalauer. Denn Pschill gibt einen Austin-Powers-Verschnitt auf Speed, der gemeinsam mit Ostrowski zur Höchstform aufläuft und zeigt, wie lustig Bigamie sein kann. Hingehen, mitlachen. Kurier

 

Zweifel

Das Beste, was die neue Saison in Berlin zu bieten hat, sieht man gebannt in der Vaganten Bühne. Folke Braband inszeniert mit Ernst und Takt, ohne Sensationsgier und ohne erhobenen Zeigefinger. Vorzügliche Schauspieler führen das Publikum in ernste Nachdenklichkeit zum Thema sexuellen Missbrauch von Jugendlichen. […] Das kaum anderthalb Stunden harte, zarte Kammerspiel beeindruckt und wird begeistert applaudiert. Märkische Oderzeitung

Biloxi Blues

Da wechseln sich Momente von atemloser Spannung, von immer wieder verstörender Rohheit beim Umgang von Männern untereinander mit zum Schreien komischen Situationen ab; da wird selbst dem absurdesten Drill der Militärmaschinerie noch eine umwerfende Pointe abgewonnen. Wir Kritiker sind ja gemeinhin nicht als besonders leicht entflammbar erschrien und haben zu Begeisterungshymnen derzeit auch nicht so furchtbar viel Anlass. Deshalb bekenne ich jetzt mal um so ungenierter: Das magazin ist auf dem besten Wege sich zu meinem derzeitigen Lieblingstheater zu entwickeln. SFB Frühkritik