Winterhuder Fährhaus

Monsieur Pierre geht online

Winterhuder Fährhaus, Premiere am 11.01.2020

Komödie im Schillertheater, Premiere am 17.03.2019

Uraufführung

von Folke Braband nach dem gleichnamigen Film von Stéphane Robelin

mit Walter Plathe, Jochen Schropp/Bürger Lars Dietrich, Manon Straché, Vanessa Rottenburg und Magdalena Steinlein

als Videoprojektion Katherine Mehrling, Nicola Ransom, Eva Mannschott, Franziska Becker, Marie Schöneburg, Peggy Lukac und Oliver Mommsen

Regie Folke Braband

Ausstattung Stefan Dietrich

Video Alexander du Prel

Fotos Franziska Strauss (Berlin) / Oliver Fantitsch (Hamburg)

Der Witwer Pierre wird von seiner Tochter überredet, sich mit der fabelhaften Welt des Internets zu beschäftigen. Auf einer Dating-Plattform lernt er die junge Flora kennen, die seinen Formulierungskünsten erliegt und ihn unbedingt kennen lernen möchte. Dumm nur, dass er für sein Profil das Foto von Alex, dem Freund seiner Enkelin, benutzt hat.

Presse

Es ist amüsant zu erleben wie sich Walter Plathe als Witwer Pierre und Bürger Lars Dietrich als sein Computercoach Alex erst annähern und dann plötzlich zu Rivalen werden. Walter Plathe nimmt man den Computer-Muffel ebenso ab wie den Schwadroneur und den Verführer mit Worten. Er ist eine Mischung aus modernem Münchhausen und Cyrano de Bergerac 3.0. Hamburger Abendblatt

Das geht gut los! Gleich mit einem Volltreffer startet die Komödie Winterhuder Fährhaus ins neue Jahr. (…) Charakterkomödiant Walter Plathe in der Paraderolle des grantigen Witwers Pierre und Comedian Bürger Lars Dietrich geben ein großartiges Gespann ab. (…) Regisseur Folke Braband inszenierte die mit witzigen Wortgefechten und Videoeinspielungen gespickte Geschichte als warmherziges Schauspiel über Wege aus der Einsamkeit und die Suche nach dem großen Glück, die über manche Hürde führt. Hamburger Morgenpost

Bürger Lars Dietrich, eigentlich bekannt als Rapper gibt überzeugen diesen Jungen Alex. Die eifersüchtige Zickereien zwischen ihm und dem alten Monsieur Pierre machen viel Spaß. Manon Straché als leicht hysterische Tochter ist herrlich und Walter Plathe, der hier im Fährhaus bereits zum 14. Mal auf der Bühne steht, bekommt immer wieder Szenenapplaus. Am Ende gibt es natürlich ein Happy-end, bis dahin aber viele Lacher, viele Missverständnisse und auch berührende Momente. NDR 90,3

Wieder ein Kinohit in der Komödie Winterhuder Fährhaus. (…) Mit einem überragenden Walter Plathe im sehr guten Ensemble, als zunächst grantelnder , computerfeindlicher Witwer, der mit Aussicht auf ungeahnte Liebeslust aufblüht. Hamburger Wochenblatt

Die Theaterfassung von Folke Braband, der das Stück auch inszenierte, hatte eine melancholische Süße und bittersüße Leichtigkeit. (…) Walter Plathe zeigt sich in der Rolle des alten Zausels Pierre so anrührend, wie man ihn lange nicht erlebt hat. Der Spezialist für knorrige Urtypen mal ganz verletzlich – das geht ans Herz. (…) Die große Überraschung aber ist Jochen Schropp. In seiner ersten Theater-Rolle seit 20 Jahren beweist der TV-Moderator perfektes Timing und Gespür für für Komik. Chapeau! B.Z.

Jochen Schropp und Walter Plathe erweisen sich als eine tolle Bühnen-Kombi. Plathe ist ganz kauziger Griesgram und Schropp der liebenswerte Stoffel. Die beiden ergänzen sich erstklassig und rasen in hohem Tempo durch diese vergnügliche Generationenkomödie. (…) Regisseur Braband und seinem bestens aufgelegten Ensemble gelingt hier ein charmant verspielter, sehr vergnüglicher und ebenso opa- wie enkeltauglicher Abend. Berliner Morgenpost

Vanessa Rottenburg als Flora, schafft es Komik mit Tiefgang zu präsentieren. Sie hat das richtige Tempo und präsentiert die Pointen mit Knalleffekt. Ihr gehören die schönsten Szenen des Abends. (…) Inszeniert hat Folke Braband, einer der besten deutschen Boulevard-Theater-Regisseure. Er zeichnet auch für die Bühnenfassung verantwortlich. Folke Braband hat 2001 in Berlin, an der Tribüne, die Latte selbst sehr hoch gelegt – mit seiner Adaption des Films „The full monty“, „Ganz oder gar nicht“ unter dem Titel „Ladies Night“ – die herzergreifend komische Tragödie um arbeitslose Männer, die sich als Stripper versuchen. Hochintelligent, brüllend komisch, zu Herzen gehend und den Geist ankurbelnd. rbb Kulturradio