01.02.2020

Aktuell

Neuigkeiten und Pläne

Braband startet erfolgreich in 2020! Über MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE am Winterhuder Fährhaus (Premiere 11.01.) schrieb die Hamburger Morgenpost: „Folke Braband inszenierte die mit witzigen Wortgefechten und Videoeinspielungen gespickte Geschichte als warmherziges Schauspiel über Wege aus der Einsamkeit und die Suche nach dem großen Glück.“ Komoedie-hamburg.de

Auch der Tourneestart (18.01) von Brabands Komödie FEHLER IM SYSTEM war ein voller Erfolg. „Folke Braband gelingt etwas, was es selten zu sehen gibt. Während die Stimmung, vor allem im ersten Teil teilweise überzukochen schien, war es am Ende mucksmäuschenstill im Saal, ehe tosender Applaus losbrach.“ urteilt der Weser-Kurier.  thespiskarren.de

Weiter auf dem Spielplan der Kammerspiele – DER VORNAME „Perfekt getimte, intelligente Unterhaltung“ schreibt die Wiener Zeitung. josefstadt.org

Seit dem 21.01. arbeitet Braband an Yasmina Rezas BELLA FIGURA Premiere am 07.03. Theater Heilbronn.  theater-heilbronn.de

Am 16.03. starten die Proben zu Goldonis DER DIENER ZWEIER HERREN in einer eigenen Fassung. Premiere: 24.04. Altes Schauspielhaus Stuttgart. Schauspielbühnen.de

18.01.2020

Fehler im System

Schlossparktheater

Emma hat eigentlich genug Probleme. Ihr Vater steckt mitten in einer Geschlechtsumwandlung, ihren Freund Oliver hat sie vor die Tür gesetzt… Doch kurz danach steht er wieder da: Oliver Vierpunktnull. Bald ist klar, dass Oliver 4.0 eine künstliche Intelligenz ist, ein Computer, der über eine Agentur als Haushaltsroboter für Emma ermittelt wurde. Im Laufe des Geschehens entwickelt die virtuelle Haushaltshilfe ungeahnte Fähigkeiten, nimmt menschliche Züge an, erweist sich nicht nur als optische Kopie, sondern auch als perfekter Ersatz für den echten Oliver. Doch was passiert, wenn ein Roboter die Liebe entdeckt? Hat er Kontrolle über seine Gefühle? Welche Auswirkungen hat ein kleiner Fehler im System?

Autor und Regisseur Folke Braband treibt ein situationskomisches Spiel mit den Möglichkeiten neuer Techniken, geerdet im Komödienprinzip des Boy meets Girl. Beim Publikum kommt das sehr gut an. Eben weil die Irrungen und Wirrungen der Verwandlungen auf der tollen Loft-Bühne von Tom Presting so menschlich, allzu menschlich, zum Ausdruck gebracht werden. Hintersinnig und flott. InfoRadio RBB

Ernste Themen mit Esprit zu einer temporeichen Komödie zu verknüpfen ist ein Kunststück. Folke Braband ist es gelungen. Eine wahre Sternstunde im Theater. Schüttorfer Nachrichten

weitere Infos: thespiskarren.de

 

12.01.2020

Monsieur Pierre geht online

Winterhuder Fährhaus

Der Witwer Pierre wird von seiner Tochter überredet, sich mit der fabelhaften Welt des Internets zu beschäftigen. Auf einer Dating-Plattform lernt er die junge Flora kennen, die seinen Formulierungskünsten erliegt und ihn unbedingt kennen lernen möchte. Dumm nur, dass er für sein Profil das Foto von Alex, dem Freund seiner Enkelin, benutzt hat.

Jochen Schropp und Walter Plathe erweisen sich als eine tolle Bühnen-Kombi. Plathe ist ganz kauziger Griesgram und Schropp der liebenswerte Stoffel. Die beiden ergänzen sich erstklassig und rasen in hohem Tempo durch diese vergnügliche Generationenkomödie. (…) Regisseur Braband und seinem bestens aufgelegten Ensemble gelingt hier ein charmant verspielter, sehr vergnüglicher und ebenso opa- wie enkeltauglicher Abend. Berliner Morgenpost

Die Theaterfassung von Folke Braband, der das Stück auch inszenierte, hatte eine melancholische Süße und bittersüße Leichtigkeit. (…) Walter Plathe zeigt sich in der Rolle des alten Zausels Pierre so anrührend, wie man ihn lange nicht erlebt hat. Der Spezialist für knorrige Urtypen mal ganz verletzlich – das geht ans Herz. Chapeau! B.Z.

Komoedie-hamburg.de

 

07.10.2019

Der Vorname

Kammerspiele Wien

Ein geselliges Get-together unter Freunden im Pariser Akademikermilieu, das sich vor allem über seinen noblen Geschmack und ihre Political-correctness definiert. Genau diese fühlt sich persönlich angegriffen, als der werdende Vater Vincent verkündet, sein Kind Adolphe nennen zu wollen. Über witzige Diskussionen mit abstrusen Argumenten offenbaren sich im Laufe des Abends allerdings obendrein noch Familiengeheimnisse, die das Fass tatsächlich zum Überlaufen bringen.

Regisseur Folke Braband hat im schicken Wohnzimmer-Bühnenbild von Tom Presting punktgenau inszeniert. Da stimmen Tempo und Timing, da werden die Pointen treffend serviert, da machen die (nicht nur) verbalen Spiegelfechtereien einfach sehr viel Spaß. Auch und vor allem dank des furios aufspielenden Darstellerquintetts. Das dürfte ein echter Renner werden. Kurier

Mit viel Gespür für Doppelsinn und Hintersinn haben Folke Braband und seine Schauspieler die bildungsbürgerliche Fassade der Familie zum Zerbröseln gebracht. „Der Vorname“ an den Kammerspielen ist ein scharfzüngiges, augenzwinkerndes, aberwitziges Stück Theater. Und absolut sehenswert! Mottingers Meinung

josefstadt.org

06.05.2019

Die Niere

Kammerspiele Wien

Kathrin braucht eine Niere. Ihr Mann Arnold soll ihr seine spenden. Leider hat der erfolgreiche Architekt nicht nur keine Zeit dafür, sondern auch Angst vor einer Organspende: Aber wenn ein Mann seine Frau wirklich liebt… Ein polarisierendes Stück der Emotionen, das nicht nur an die Nieren, sondern auch ans Herz geht. Woran misst sich eine Liebesbeziehung? Was passiert, wenn der oder die Partnerin einer existentiellen Situation nicht gewachsen ist? Kann ein einziger Moment die Brüchigkeit einer Ehe ans Tageslicht bringen? Was kann man verlangen, wenn es um ein wirkliches Opfer geht? Diese Geschichte rund um eine Niere könnte zu hitzigen Diskussionen führen.

Lachtheater als Spiel mit der Angst. Stefan Vögel schreibt eher scharfe als musikalische Partituren für Schauspieler, fand in Folke Braband einen kongenialen Regisseur und in den Kammerspielen starke Mitspieler. Wiener Zeitung

Stefan Vögel hat ein intelligentes und amüsantes „well made Play“ geschrieben. Unter der flotten Regie Folke Brabands tobte sich ein Quartett exzellenter Darsteller aus. Die Presse

Das dürfte ein Renner werden. KURIER

josefstadt.org

Folke Braband Regisseur

© Loredana La Rocca