25.11.2017

Aktuell

Neuigkeiten und Pläne

„Zwei Stunden lang wird unentwegt gekichert, gelacht und geprustet wie schon lange nicht mehr…“ so der Express über Brabands Premiere von Ray Cooneys FUNNY MONEY im Theater am Dom. (23.11.) theateramdom.de

„Brüllende Komik, Slapstick und Satire“ konstatierte der Wiener Kurier über Brabands Josefstadt-Debut von Georges Feydeaus Klassiker WIE MAN HASEN JAGT. (Premiere 21.9.) josefstadt.org

Aktuell auf dem Spielplan:

AUF MESSERS SCHNEIDE von Jordi Galceran WA im Januar 2018 am Schlossparktheater und auf Tournee. schlossparktheater.de

Nach 5 Jahren endlich wieder zurück am Schlossparktheater: END OF THE RAINBOW mit Katharine Mehrling als Judy Garland. schlossparktheater.de

Gerade abgespielt:

Nach 89 ausverkauften Vorstellungen in den Wiener Kammerspielen – MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER. josefstadt.org

FEHLER IM SYSTEM – deutsche Erstaufführung unter der Regie des Autors. Mit u.a. Jürgen Tarrach. schlossparktheater.de

LIEBER SCHÖN – von Neil Neil LaBute mit u.a. Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn. komoedie-berlin.de

 

24.11.2017

Funny Money

Theater am Dom

Heiner Liebig verwechselt in der U-Bahn seine Aktentasche und ist plötzlich Besitzer von 1,5 Millionen Euro. Sofort erwacht in Heiner kriminelle Energie. Er plant auf der Stelle samt Geld und Frau aus Deutschland zu verschwinden, was sich allerdings als schwierig erweist, weil seine Geburtstagsgäste vor der Türe stehen und sich plötzlich zwei ausgesprochen bestechlich zeigende Polizisten für Heiner interessieren. Als dann auch noch der eigentliche Inhaber des Geldes tot im Rhein gefunden und ein mordlustiger Gangster auftaucht, ist das Chaos perfekt. Eine typische Cooney – Farce aus der Feder des Mannes, der Straßenfeger wie AUßER KONTROLLE, TAXI-TAXI oder MRS. MARKHAM schrieb.

„Zwei turbulente Stunden voller wahnwitziger Szenen und Gags. Was für ein Spaß! Im Theater am Dom wird unentwegt gekichert, gelacht und geprustet wie schon lange nicht mehr in der 50jährigen kölschen Boulevard-Bastion. Ein Kölner Glanzlicht in dunkler Jahreszeit.“ Express

Termine und Infos unter: theateramdom.de

25.09.2017

Wie man Hasen jagt

Theater in der Josefstadt

Die Jagdsaison ist eröffnet, Monsieur Duchotel geht auf die Pirsch. Aber nicht, um diverses Wild zu erlegen, wie er seiner Frau Léontine weismacht. Sein „Hase“ ist weiblich und äußerst menschlich. Das kommt dem Arzt Moricet, Freund des Hauses, gerade recht, denn der hat sich längst auf die Fährte der schönen Léontine gesetzt. Und so trifft man sich zur allgemeinen Überraschung in Madame Latours ehrenwertem Haus für gehobene und andere Kreise. Zur allgemeinen Verwirrung taucht auch noch Duchotels smarter Neffe auf, der amouröse Abenteuer sucht, gefolgt vom gehörnten Cassagne, der seine Gattin der Untreue überführen will, und einem seltsamen Polizeikommissar. Eine Katastrophe! Die Anwesenden setzen alles daran, das Jägerlatein, in das sie sich verheddert haben, so weiterzuspinnen, um in einer Gesellschaft, in der ohnehin nichts stimmt, wieder Ordnung eintritt.

Regisseur Folke Braband erfreut mit seiner inspirierten, präzisen Regie. Tempo und Timing stimmen, die Pointen sitzen punktgenau. Braband und sein Ensemble haben sichtlich Spaß an der Figurenüberzeichnung. Die Not ihrer Figuren wird von den Darstellern dabei bitterernst genommen, dies das erste Gebot für gute Komödien, denn nur so kann Komik entstehen. Mottingers Meinung

josefstadt.org

29.11.2015

Auf Messers Schneide (Cancun)

Schlossparktheater Berlin

Zwei befreundete Ehepaare machen gemeinsam Urlaub in Cancun, Mexiko. Aber was, wenn du plötzlich aufwachst und der beste Freund deines Mannes plötzlich behauptet, er sei mit dir verheiratet – seit 25 Jahren. Und das andere Paar dieses „Spiel“ auch noch mitspielt? Wenn der Traumurlaub plötzlich zum Albtraum wird? Es entspinnt sich ein tragikomisches Verwirrspiel um Identitäten und Paarungen, in dessen Zentrum die Hauptfigur all ihrer Gewissheiten beraubt wird – eine Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs. Galceran spielt gekonnt mit der Erwartungshaltung und Kombinationsgabe der Zuschauer und zwingt uns, Lebenswege aus einer radikal anderen Perspektive zu betrachten.

Regisseur Folke Braband gelingt es, derbe Komik, leisen Witz und die Tragik tiefer Verletzbarkeit geschickt im Gleichgeweicht zu halten, um die Grundfrage des Stückes „Wie geht der Mensch mit seiner Sehnsucht um?“ nie aus den Augen zu verlieren. Dieser magische und intelligente Abend entlässt den Zuschauer schließlich mit vielen Fragen in die Nacht. So mancher blickt da nach dem Schlussapplaus zu seinem Partner im Theatersessel neben sich und überlegt kurz, ob er überhaupt der richtige ist, denn…was wäre wenn? Sued-West.net

weitere Infos unter: www.schlosspark-theater.de

03.09.2012

End of the rainbow

Schlossparktheater Berlin

END OF THE RAINBOW kreist um die turbulenten letzten Monate im Leben der Judy Garland. Die alternde Diva ist getrieben von dem Wunsch, ihr Image der allseits verehrten und geliebten, schillernden Entertainerin mit neuem Leben zu füllen. Judy gastiert für eine Serie von Comeback-Shows im „Talk of the Town“. Flankiert von ihrem Manager und neuen, mittlerweile fünften Verlobten Mickey sowie ihrem Pianisten und engsten Vertrauten Anthony, möchte sie es noch einmal wissen. Doch ihre Alkohol- und Tablettensucht werden ihr zum Verhängnis…

Katharine Mehrling ist in der Rolle der Garland eine Sensation. Sie zeigt große Show-Auftritte und erschütternde Zusammenbrüche. Die Premieren-Gäste feierten die Mehrling mit Bravo-Rufen und Standing Ovations. Bild

Brabands Regiearbeit setzt auf feinsinniges Herausarbeiten der Zerrissenheit der drei Protagonisten in ihrem Selbst und der Interaktion miteinander. Braband legt die Charaktere vielschichtig an und lässt dem Publikum viel Spielraum zu entscheiden, wie viel Liebe im Handeln des Managers liegt, ob Judy überhaupt noch einen Bezug zur Realität hat und welcher der beiden Herren am konsequentesten handelt. Der Regisseur nutzt geschickt den gesamten kleinen Bühnenraum aus und hat ein sicheres Händchen für das Timing von Pointen und Dramatik. Musicalzentrale

schlossparktheater.de

Folke Braband Regisseur

© Loredana La Rocca