28.01.2017

Aktuell

Neuigkeiten und Pläne

2017 begann für Folke Braband mit zwei erfolgreichen Wiederaufnahmen. ZWEI WIE WIR von Norm Forster mit Stefan Jürgens und Julia Bremermann ist in der Zeit vom 11.1.-22.2.17. auf Tournee. gastspiel-komoedie.berlin.de

Brabands Kultinszenierung LADIES NIGHT kehrt nach 13 Jahren und knapp 600 Vorstellungen in der Zeit vom 26.1.- 12.3.in Originalbesetzung ans Fritz Remond Theater zurück. fritzremond.de

Weiterhin auf dem Spielplan der Wiener Kammerspielen steht Brabands von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierte Uraufführung von MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER.  josefstadt.org

Vom 18.6.-12.7.17 zeigt das Theater am Kurfürstendamm als Gastspiel vom Ernst-Deutsch-Theater BETTE UND JOAN von Anton Burge mit Manon Straché und Désirée Nick als Bette Davies und Joan Crawford. komoedie-berlin.de

Aktuell inszeniert Braband am Schlossparktheater seine Cyberkomödie FEHLER IM SYSTEM (Oliver 2.0) mit Tommaso Cacciapuoti, Jasmin Wagner, Jürgen Tarrach und Guido Hammesfahr. (Premiere am 4.3.) schlosspark-theater.de

Ende Mai beginnen die Proben zu HASENJAGD von Feydeau für das Theater in der Josefstadt. (Premiere 22.9.) josefstadt.org

26.01.2017

Ladies Night

Fritz Remond Theater

Drei Freunde in einer englischen Industriestadt: kein Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Und auch im privaten Leben mangelt es an Glück. Sie sind weder schön noch blutjung. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen Scherbenhaufen eines Tages den Entschluss, eine ganz neue Existenz mit einer professionellen Show zu gründen: als „Die Wilden Stiere“ wollen sie Männer-Striptease anbieten. Das Casting beginnt, denn Mittänzer werden dringend gesucht…Ladies Night ist eine turbulente Komödie, die durch ihre Doppelbödigkeit überzeugt; sie erzählt auf heitere Weise von dem Kampf ganz gewöhnlicher Menschen gegen die eigene Arbeitslosigkeit. In Berlin wurde das Stück von den Mitgliedern der Theatergemeinde zur “Aufführung des Jahres 2000″ gewählt.

Pointenreich führen sie das Spiel mit den Facetten von Männlichkeit, die komisch-hilflosen Versuche den Verlust des Selbstwertgefühls zu kaschieren, vor. Am Schluß steht der ganze Saal zum nicht enden wollenden Applaus auf. Süddeutsche Zeitung

Fritz Remond Theater / Frankfurt: 26.1.- 12.3.2017

weitere informationen unter: fritzremond.de www.muenchner-tournee.de oder www.komoedie-muenchen.de

11.01.2017

Zwei wie wir

Komoedie Berlin

gastspiel.komoedie-berlin.deSie haben sich ineinander verliebt, haben gelacht, gestritten, das große Glück gesucht und geheiratet. Sie haben ihre Zukunft gestaltet und sich doch wieder verloren. Drei Jahre und neun Monate ist das jetzt her, dass Rudys und Noras Ehe vor dem Richter endete. Das zufällige Wiedersehen in einem Restaurant ist Freude und schmerzliche Erinnerung zugleich, und vielleicht auch etwas Hoffnung. Norm Foster, Kanadas erfolgreichster und meistgespielter Komödienautor, dessen Werke oft mit denen Ayckbourns oder Simons verglichen werden, schickt in „Zwei wie wir“ ein Paar in Rückblicken durch die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung.Mit viel Humor, einem feinen Gespür für Zwischentöne und genauer Beobachtung der kleinen Situationen, in denen sich alles offenbart, zeichnet Foster die Liebe der beiden. Ein Stück so berührend wie komisch und doch auch ganz einfach.

Folke Braband inszeniert das erotisch- emotionale Durcheinander mit gut gewähltemTempo und fröhlicher Unbeschwertheit, jongliert mit den Geschlechterklischees, ohne dass sie je überhand nehmen, baut die Konflikte als verbale Kollisionen auf, die sich als großer Spaß entladen. Was für ein amüsantes Paar im Stück, aber auch was für ein blendend mit- und gegeneinander spielendes Paar auf der Bühne! Berliner Zeitung

Tournee: 11.1. – 22.2.2017

weitere Informationen unter: gastspiel.komoedie-berlin.de

12.09.2016

Monsieur Claude und seine Töchter

Kammerspiele Wien

Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. In die französische Lebensart weht der raue Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen – Halleluja! – französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Monsieur Claude der Geduldsfaden…

Regisseur Folke Braband macht daraus einen schwungvollen Clash der Kulturen mit hohem Lachfaktor, ohne jedoch seine Protagonisten der puren Lächerlichkeit auszuliefern. Diese danken es ihm auch mit spürbarer Lust am Spiel, mit Tempo, Drive und Präzision. An der Spitze der hinreißende Siegfried Walther als Monsieur Claude. Die Pointen holt sich Walther mühelos, doch zeichnet er auch das Porträt eine Mannes, der die Welt nicht mehr versteht, der erst spät zur (humanen) Einsicht kommt. Eine tolle Leistung! Kurier

infos: www.josefstadt.org

06.06.2016

Bette und Joan

Ernst-Deutsch-Theater

Bette Davis und Joan Crawford, zwei der ganz großen Hollywood Legenden, treffen bei den Dreharbeiten zum Kultfilm »Was geschah wirklich mit Baby Jane?« aufeinander. Beide sind am Tiefpunkt ihrer Karriere und der Film soll sie wieder an die Spitze katapultieren, ein Scheitern ist nicht vorgesehen. Genauso groß wie die Egos der beiden oscarprämierten Filmdiven ist die Fehde, die sie am Set miteinander austragen. Hinter dem heftigen, bitterkomischen Schlagabtausch lernen wir zwei sensible Frauen kennen, die sich mit all‘ ihren Unsicherheiten im gnadenlosen Hollywoodtheater, wie im eigenen Leben, immer wieder neu behaupten müssen. Als Schauspielerinnen sind sie mit ihrer Intensität und ihrem Mut, moderne Frauenschicksale schonungslos zu zeichnen, ihrer Zeit weit voraus…

Sie hätten Freundinnen sein können, betont die gelungene Inszenierung (Regie: Folke Braband) immer wieder. Joan Crawford ist eine Paraderolle für Nick, die ihre langen Beine zeigen darf, während Straché selbstbewusst die uneitle Davis interpretiert. Ein kurzweiliger Abend, der auch einen Blick hinter die Kulissen der Traumfabrik wirft. Hamburger Morgenpost

vom 18.6.-12.7. im Theater am Kurfürstendamm

komoedie-berlin.de

www.ernst-deutsch-theater.de

www.nordtour-gmbh.de

Folke Braband Regisseur

© Loredana La Rocca