28.03.2016

Aktuell

Neuigkeiten und Pläne

Viel Applaus und schöne Kritiken gab es für die Operette DIE SCHÖNE HELENA von Jacques Offenbach in einer Fassung von Peter Hacks im Theater Ingolstadt. (19.3.)

Nach Neil LaButes LIEBER SCHÖN an der Komödie (10.1.) – eingeladen zu den Hamburger Privattheatertagen – LADIES NIGHT in der Komödie am Bayerischen Hof mit anschließender Tournee (12.1.-20.2.), Daniel Kehlmanns DER MENTOR mit Volker Lechtenbrink in der Titelrolle (Tournee 15.1.- 28.2.) und der WA Tournee von EINE SOMMERNACHT mit Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen. (2.-20.3.) Brabands bereits fünfte Inszenierung in diesem Jahr.

Über Brabands Inszenierung von Michael Frayns „DER NACKTE WAHNSINN“ an den Wiener Kammerspielen urteilt Der Standard: „Regisseur Folke Braband ist hier die oberste Gottesinstanz. Ihm ist ein kleines, feines, bitterböses Meisterwerk gelungen.“

Aktuell laufen am Hamburger Ernst-Deutsch-Theater die Proben zu BETTE UND JOAN von Anton Burge mit Desiree Nick und Manon Straché als Joan Crawford und Bette Davis. (Premiere 2.6.2016)

Am 20.4. feierte Brabands neue Komödie OLIVER 2.0 mit u.a. Stefano Bernardin in der Regie von Hakon Hirzenberger beim Theaterfestival Steudltenn in Uderns/Zillertal eine von Presse und Publikum gefeierte Uraufführung.

28.03.2016

Die schöne Helena

Theater Ingolstadt

Helena, der schönsten Frau der Welt, ist langweilig. Eigentlich ist man – also Frau – treu, aber das göttliche Schicksal und die Aussicht auf einen jungen, schönen Prinzen haben doch ihren Reiz. Als dann beim großen schöngeistigen Wettbewerb neben den großen Helden der Antike auch ein junger Schäfer auftaucht, wird Wunsch zum Traum und aus Traum wird Wirklichkeit. Mit »Die schöne Helena« schuf Jacques Offenbach eine Opéra-bouffe, die die Vorgeschichte des Trojanischen Krieges auf das Korn nimmt. Im Fadenkreuz befinden sich die vorgeschobenen Moralvorstellungen der Herrschenden und der geschäftsmäßige Umgang mit den Göttern. Eine große Persiflage auf die Antike – so verspielt und anzüglich, wie die alten Götter selbst.

Mit gewaltigem Jubel feierte das Publikum am Samstag im Stadttheater die Premiere ›Die schöne Helena‹. Der Berliner Regisseur Folke Braband hat den Stoff aus der griechischen Mythologie kunstvoll und köstlich (…) auf die Bühne gebracht. (…) Großartig, wie es Braband gelungen ist, mit seinen Schauspielern künstlerisch anspruchsvoll typengerechte Karikaturen einzustudieren.« (…) Spannende Theaterkunst und Unterhaltung vom Besten.« Neuburger Rundschau

Infos unter: www.theater.ingolstadt.de

19.10.2015

Der nackte Wahnsinn

Kammerspiele Wien

Chaos pur: Die Truppe eines Tourneetheaters steht mit der Komödie „Nackte Tatsachen“ unmittelbar vor der Premiere und nichts klappt. Kein Wunder, dass allmählich nicht nur die Nerven des Regisseurs blank liegen, wenn Dotty zum x-ten Mal ihr Requisit vergisst, Selsdon vom Alkoholkonsum abgehalten werden muss und Brooke schon wieder ihre Kontaktlinsen verloren hat. Die Idee zu seinem Stück, der „Mutter“ aller Komödien, dem Theaterspaß schlechthin, hatte der Autor Michael Frayn, als er eines seiner Stücke einmal aus der Perspektive von hinter der Bühne sah und dachte: „Von hinten ist es komischer als von vorn“. Von diesem Erlebnis inspiriert schrieb er sein Erfolgsstück über den Zerfall einer Theatertruppe und den alltäglichen kleinen und großen „Tragödien“ hinter den Kulissen. Der besondere Clou: Im zweiten Akt ist die Bühne um 180° gedreht und was dem Zuschauer sonst verborgen bleibt ist sichtbar. Dieser Theaterabend ist eine grandiose Liebeserklärung an das Theater und eine herrliche Herausforderung für das Ensemble.

Regisseur Folke Braband ist hier die oberste Gottesinstanz. Ihm ist ein kleines, feines, bitterböses Schöpfungswerk gelungen. Der Standard

weitere Informationen unter www.josefstadt.org

Folke Braband Regisseur

© Loredana La Rocca