09.03.2020

Aktuell

Neuigkeiten und Pläne

Aufregende Yasmina Reza Produktion – drei Tage vor der Premiere Umbesetzung wegen Krankheitsfall! Trotzdem viel Applaus und tolle Resonanz zur Premiere von BELLA FIGURA am 07.03. im Theater Heilbronn und einen ganz besonderen Dank an Eva Mannschott als Retterin in der Not. theater-heilbronn.de

Hamburger Morgenpost: „Braband inszenierte MONSIEUR PIERRE GEHT ONLINE als warmherziges Schauspiel über Wege aus der Einsamkeit und die Suche nach dem großen Glück.“ Komoedie-hamburg.de Ab dem 16.07. ist die Produktion im Theater Heilbronn zu sehen.  theater-heilbronn.de

Weiter auf dem Spielplan der Wiener Kammerspiele „DER VORNAME „. Perfekt getimte, intelligente Unterhaltung“ schreibt die Wiener Zeitung. josefstadt.org

Aufgrund des Coronavirus wurde die Produktion DER DIENER ZWEIER HERREN am Alten Schauspielhaus Stuttgart (24.04.) auf unbestimmte Zeit verschoben. Schauspielbühnen.de

Die Uraufführung von Brabands Tragikomödie DIE MARIA UND DER MOHAMED – Kleines Hoftheater, Hamburg. (03.04.) sowie deren Schweizer Erstaufführung am Theater Matte in Bern (18.04.) wurden ebenfalls wegen Corona auf unbestimmte Zeit verschoben. hoftheater.de

 

08.03.2020

Bella Figura

Theater Heilbronn

Eigentlich hatte Boris, mit seiner Geliebten Andrea, ein romantisches Seitensprung-Dinner mit anschließendem Hotelbesuch im Sinn. Doch bereits auf dem Parkplatz des Restaurants kommt es zum heftigen Streit zwischen den beiden, der in einem Autounfall kulminiert, in den auch Francoise, die beste Freundin von Boris Ehefrau involviert ist. Man beschließt ein gemeinsames Glas auf den Schreck zu trinken. Im Verlauf des Abends kommt die penibel gepflegte bürgerliche Fassade ins Wanken – und bricht schließlich lautstark in sich zusammen.

Wie in ihren Erfolgskomödien „Kunst“ und „Der Gott des Gemetzels“ erweist sich Yasmina Reza auch hier als hervorragende Beobachterin, die es versteht, mit ihren skurrilen Momentaufnahmen aus dem Leben ganz normaler Bürger auf elegante und kluge Weise zu unterhalten und zu amüsieren.

Folke Braband gelingt es in einer vitalen, forschen Inszenierung das Spiel der Figuren in hervorragender Weise herauszuarbeiten. Er hat wirklich einen Weg gefunden Rezas Stück nicht nur zu einem kleinen Gesellschaftsdrama sondern auch zu einer wunderbaren Charakterstudie zu machen. Ludwigsburger Kreiszeitung

theater-heilbronn.de

07.10.2019

Der Vorname

Kammerspiele Wien

Ein geselliges Get-together unter Freunden im Pariser Akademikermilieu, das sich vor allem über seinen noblen Geschmack und ihre Political-correctness definiert. Genau diese fühlt sich persönlich angegriffen, als der werdende Vater Vincent verkündet, sein Kind Adolphe nennen zu wollen. Über witzige Diskussionen mit abstrusen Argumenten offenbaren sich im Laufe des Abends allerdings obendrein noch Familiengeheimnisse, die das Fass tatsächlich zum Überlaufen bringen.

Regisseur Folke Braband hat im schicken Wohnzimmer-Bühnenbild von Tom Presting punktgenau inszeniert. Da stimmen Tempo und Timing, da werden die Pointen treffend serviert, da machen die (nicht nur) verbalen Spiegelfechtereien einfach sehr viel Spaß. Auch und vor allem dank des furios aufspielenden Darstellerquintetts. Das dürfte ein echter Renner werden. Kurier

Mit viel Gespür für Doppelsinn und Hintersinn haben Folke Braband und seine Schauspieler die bildungsbürgerliche Fassade der Familie zum Zerbröseln gebracht. „Der Vorname“ an den Kammerspielen ist ein scharfzüngiges, augenzwinkerndes, aberwitziges Stück Theater. Und absolut sehenswert! Mottingers Meinung

josefstadt.org

17.03.2019

Monsieur Pierre geht online

Winterhuder Fährhaus

Der Witwer Pierre wird von seiner Tochter überredet, sich mit der fabelhaften Welt des Internets zu beschäftigen. Auf einer Dating-Plattform lernt er die junge Flora kennen, die seinen Formulierungskünsten erliegt und ihn unbedingt kennen lernen möchte. Dumm nur, dass er für sein Profil das Foto von Alex, dem Freund seiner Enkelin, benutzt hat.

Jochen Schropp und Walter Plathe erweisen sich als eine tolle Bühnen-Kombi. Plathe ist ganz kauziger Griesgram und Schropp der liebenswerte Stoffel. Die beiden ergänzen sich erstklassig und rasen in hohem Tempo durch diese vergnügliche Generationenkomödie. (…) Regisseur Braband und seinem bestens aufgelegten Ensemble gelingt hier ein charmant verspielter, sehr vergnüglicher und ebenso opa- wie enkeltauglicher Abend. Berliner Morgenpost

Die Theaterfassung von Folke Braband, der das Stück auch inszenierte, hatte eine melancholische Süße und bittersüße Leichtigkeit. (…) Walter Plathe zeigt sich in der Rolle des alten Zausels Pierre so anrührend, wie man ihn lange nicht erlebt hat. Der Spezialist für knorrige Urtypen mal ganz verletzlich – das geht ans Herz. Chapeau! B.Z.

Komoedie-hamburg.de

 

Folke Braband Regisseur

© Loredana La Rocca