07.10.2019

Aktuell

Neuigkeiten und Pläne

DER VORNAME (3.10.19) Wiener Kammerspiele: „Perfekt getimte, intelligente Unterhaltung“ schreibt die Wiener Zeitung, „Heiter, bitter, aktuell und sehenswert“ urteilt Die Presse und Mottingers Meinung lautet: „ein scharfzüngiges, augenzwinkerndes, aberwitziges Stück Theater. Und absolut sehenswert!“  josefstadt.org

Weiterhin auf dem Spielplan der Josefstadt, Brabands österreichische Erstaufführung von Stefan Vögels DIE NIERE. (2.5.19) Hierzu schrieb Der Kurier: „Das dürfte ein Renner werden.“ josefstadt.org

Nach erfolgreichen Serien in Köln, Düsseldorf und Hamburg nun auf Tournee: FUNNY MONEY von Ray Cooney.  Die Welt: „Mit der Komödie Funny Money des britischen Autors Ray Cooney nimmt Regisseur Folke Braband das Zwerchfell unter Dauerfeuer.“ thespiskarren.de

„Kreischalarm“ vernahm die Hamburger MoPo, „einen tobenden Saal“ der Kritiker vom Abendblatt am Premierenabend von Brabands Inszenierung und Fassung LADIES NIGHT . Nach 15 Jahren und über 700 Vorstellungen in nahezu gleichbleibender Besetzung… komoedie-hamburg.de

Der Autor Braband wird aktuell (7.9.- 27.10.) in der Komoedie Frankfurt gespielt. Über SPÄTLESE schreibt die FAZ: „So balanciert man zwischen Komik und Klamotte, Irrsinn und Tragik, Lachen und Empathie.“ diekomoedie.de

07.10.2019

Der Vorname

Kammerspiele Wien

Ein geselliges Get-together unter Freunden im Pariser Akademikermilieu, das sich vor allem über seinen noblen Geschmack und ihre Political-correctness definiert. Genau diese fühlt sich persönlich angegriffen, als der werdende Vater Vincent verkündet, sein Kind Adolphe nennen zu wollen. Über witzige Diskussionen mit abstrusen Argumenten offenbaren sich im Laufe des Abends allerdings obendrein noch Familiengeheimnisse, die das Fass tatsächlich zum Überlaufen bringen.

Regisseur Folke Braband hat im schicken Wohnzimmer-Bühnenbild von Tom Presting punktgenau inszeniert. Da stimmen Tempo und Timing, da werden die Pointen treffend serviert, da machen die (nicht nur) verbalen Spiegelfechtereien einfach sehr viel Spaß. Auch und vor allem dank des furios aufspielenden Darstellerquintetts. Das dürfte ein echter Renner werden. Kurier

Mit viel Gespür für Doppelsinn und Hintersinn haben Folke Braband und seine Schauspieler die bildungsbürgerliche Fassade der Familie zum Zerbröseln gebracht. „Der Vorname“ an den Kammerspielen ist ein scharfzüngiges, augenzwinkerndes, aberwitziges Stück Theater. Und absolut sehenswert! Mottingers Meinung

josefstadt.org

09.09.2019

Ladies Night

Winterhuder Fährhaus Hamburg

Drei Freunde in einer maroden Industriestadt: kein Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Und auch im privaten Leben mangelt es an Glück. Sie sind weder schön noch blutjung. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen Scherbenhaufen eines Tages den Entschluss, eine ganz neue Existenz mit einer professionellen Show zu gründen: als „Die Wilden Stiere“ wollen sie Männer-Striptease anbieten. Das Casting beginnt, denn Mittänzer werden dringend gesucht…Ladies Night ist eine turbulente Komödie, die durch ihre Doppelbödigkeit überzeugt; sie erzählt auf heitere Weise von dem Kampf ganz gewöhnlicher Menschen gegen die eigene Arbeitslosigkeit. In Berlin wurde das Stück von den Mitgliedern der Theatergemeinde zur “Aufführung des Jahres 2000″ gewählt.

Pointenreich führen sie das Spiel mit den Facetten von Männlichkeit, die komisch-hilflosen Versuche den Verlust des Selbstwertgefühls zu kaschieren, vor. Am Schluß steht der ganze Saal zum nicht enden wollenden Applaus auf. Süddeutsche Zeitung

Winterhuder Fährhaus: 9.9.-27.10.2019

weitere informationen unter: Komoedie-hamburg.de

05.07.2019

Funny Money

Tournee Landgraf Thespiskarren

Heiner Liebig verwechselt in der U-Bahn seine Aktentasche und ist plötzlich Besitzer von 1,5 Millionen Euro. Sofort erwacht in Heiner kriminelle Energie. Er plant auf der Stelle samt Geld und Frau aus Deutschland zu verschwinden, was sich allerdings als schwierig erweist, weil seine Geburtstagsgäste vor der Türe stehen und sich plötzlich zwei ausgesprochen bestechlich zeigende Polizisten für Heiner interessieren. Als dann auch noch der eigentliche Inhaber des Geldes tot im Rhein gefunden und ein mordlustiger Gangster auftaucht, ist das Chaos perfekt. Eine typische Cooney – Farce aus der Feder des Mannes, der Straßenfeger wie AUßER KONTROLLE, TAXI-TAXI oder MRS. MARKHAM schrieb.

„Zwei turbulente Stunden voller wahnwitziger Szenen und Gags. Was für ein Spaß! Im Theater am Dom wird unentwegt gekichert, gelacht und geprustet wie schon lange nicht mehr in der 50jährigen kölschen Boulevard-Bastion. Ein Kölner Glanzlicht in dunkler Jahreszeit.“ Express

Wann hat man zuletzt so viel gelacht in der Komödie Winterhuder Fährhaus? Mit der Komödie Funny Money des britischen Autors Ray Cooney nimmt Regisseur Folke Braband das Zwerchfell unter Dauerfeuer. Die Welt

Termine und Infos unter: thespiskarren.de

06.05.2019

Die Niere

Kammerspiele Wien

Kathrin braucht eine Niere. Ihr Mann Arnold soll ihr seine spenden. Leider hat der erfolgreiche Architekt nicht nur keine Zeit dafür, sondern auch Angst vor einer Organspende: Aber wenn ein Mann seine Frau wirklich liebt… Ein polarisierendes Stück der Emotionen, das nicht nur an die Nieren, sondern auch ans Herz geht. Woran misst sich eine Liebesbeziehung? Was passiert, wenn der oder die Partnerin einer existentiellen Situation nicht gewachsen ist? Kann ein einziger Moment die Brüchigkeit einer Ehe ans Tageslicht bringen? Was kann man verlangen, wenn es um ein wirkliches Opfer geht? Diese Geschichte rund um eine Niere könnte zu hitzigen Diskussionen führen.

Lachtheater als Spiel mit der Angst. Stefan Vögel schreibt eher scharfe als musikalische Partituren für Schauspieler, fand in Folke Braband einen kongenialen Regisseur und in den Kammerspielen starke Mitspieler. Wiener Zeitung

Stefan Vögel hat ein intelligentes und amüsantes „well made Play“ geschrieben. Unter der flotten Regie Folke Brabands tobte sich ein Quartett exzellenter Darsteller aus. Die Presse

Das dürfte ein Renner werden. KURIER

josefstadt.org

17.03.2019

Monsieur Pierre geht online

Komödie im Schillertheater

Der Witwer Pierre wird von seiner Tochter überredet, sich mit der fabelhaften Welt des Internets zu beschäftigen. Auf einer Dating-Plattform lernt er die junge Flora kennen, die seinen Formulierungskünsten erliegt und ihn unbedingt kennen lernen möchte. Dumm nur, dass er für sein Profil das Foto von Alex, dem Freund seiner Enkelin, benutzt hat.

Jochen Schropp und Walter Plathe erweisen sich als eine tolle Bühnen-Kombi. Plathe ist ganz kauziger Griesgram und Schropp der liebenswerte Stoffel. Die beiden ergänzen sich erstklassig und rasen in hohem Tempo durch diese vergnügliche Generationenkomödie. (…) Regisseur Braband und seinem bestens aufgelegten Ensemble gelingt hier ein charmant verspielter, sehr vergnüglicher und ebenso opa- wie enkeltauglicher Abend. Berliner Morgenpost

Die Theaterfassung von Folke Braband, der das Stück auch inszenierte, hatte eine melancholische Süße und bittersüße Leichtigkeit. (…) Walter Plathe zeigt sich in der Rolle des alten Zausels Pierre so anrührend, wie man ihn lange nicht erlebt hat. Der Spezialist für knorrige Urtypen mal ganz verletzlich – das geht ans Herz. (…) Die große Überraschung aber ist Jochen Schropp. In seiner ersten Theater-Rolle seit 20 Jahren beweist der TV-Moderator perfektes Timing und Gespür für für Komik. Chapeau! B.Z.

komoedie-berlin.de

25.01.2019

Der Gott des Gemetzels

Altes Schauspielhaus Stuttgart

Zwei 11jährige Jungen prügeln sich, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten Eltern, spricht man die Sache gemeinsam durch. So beraten Alain und Annette mit Véronique und Michel bei Kaffee und Gebäck, wie man pädagogisch richtig  auf die Kinder einwirkt, so konsensbemüht und politisch korrekt, wie es sich heutzutage in unseren westlichen Gesellschaften gehört. Doch unversehens brechen sich archaischere Impulse Bahn. Mit diabolischem Humor und erbarmungsloser Treffsicherheit spießt Yasmina Reza in ihrem Stück die moderne bürgerliche Gesellschaft auf, die hin- und hergerissen ist zwischen aufgeklärtem, vernünftigem Gutmenschentum und egoistischem Konkurrenzkampf. So verbindlich wir uns auch geben mögen, am Ende behält einer die Oberhand: Der Gott des Gemetzels.

Der Regisseur Folke Braband hat für seine aktionsgeladene Inszenierung souverän agierende Darsteller zur Verfügung, die sich sowohl sprachlich als auch schauspielerisch in diesem Boxring der Niedertracht behaupten. Ein sehenswertes Psychodrama, bei dem man sich über messerscharfen Dialogwitz und großartige Schauspieler bestens amüsiert. Und manchmal auch ertappt fühlt. Eßlinger Zeitung

http://www.schauspielbuehnen.de

 

05.03.2017

Fehler im System

Schlossparktheater

Emma hat eigentlich genug Probleme. Ihr Vater steckt mitten in einer Geschlechtsumwandlung, ihren Freund Oliver hat sie vor die Tür gesetzt… Doch kurz danach steht er wieder da: Oliver Vierpunktnull. Hallo. Guten Tag. Bald ist klar, dass Oliver 4.0 eine künstliche Intelligenz ist, ein menschenähnlicher Computer, der über eine Agentur als Haushaltsroboter für Emma ermittelt wurde. Im Laufe des Geschehens entwickelt die virtuelle Haushaltshilfe ungeahnte Fähigkeiten, nimmt menschliche Züge an, erweist sich nicht nur als optische Kopie, sondern auch als perfekter Ersatz für den echten Oliver. Doch was passiert, wenn ein Roboter plötzlich die Liebe entdeckt? Hat er Kontrolle über seine Gefühle? Und welche Auswirkungen hat ein noch so kleiner Fehler im System?

Autor und Regisseur Folke Braband treibt ein situationskomisches Possenspiel mit den Möglichkeiten neuer Techniken, geerdet im guten alten Komödienprinzip des Boy meets Girl. Beim Publikum des Schlosspark Theaters kommt das sehr gut an. Eben weil die Irrungen und Wirrungen der Verwandlungen auf der tollen coolen Loft-Bühne von Tom Presting so menschlich, allzu menschlich, zum Ausdruck gebracht werden. Hintersinnig und flott. InfoRadio RBB

weitere Infos: thespiskarren.de

 

Folke Braband Regisseur

© Loredana La Rocca