08.03.2017

Aktuell

Neuigkeiten und Pläne

Am 4.3. feierte Braband am Schlossparktheater eine von Publikum und Presse gefeierte deutsche Erstaufführung als Regisseur und Autor von FEHLER IM SYSTEM. Mit von der Partie: Tomasso Cacciapuoti, Jasmin Wagner, Jürgen Tarrach und Guido Hammesfahr

Außerdem gab es in diesem Jahr bereits zwei erfolgreichen Wiederaufnahmen:

Zum einen die Komödie-am-Kurfürstendamm-Produktion ZWEI WIE WIR mit Stefan Jürgens und Julia Bremermann auf Deutschlandtournee. gastspiel-komoedie.berlin.de

zum anderen Brabands Kultinszenierung LADIES NIGHT, die nach 13 Jahren und knapp 600 Vorstellungen in Originalbesetzung ans Fritz Remond Theater zurückkehrte. fritzremond.de

Weiterhin auf dem Spielplan der Wiener Kammerspiele – mit über 60 stets ausverkauften Vorstellungen – MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER. josefstadt.org

Ende Mai beginnen die Proben zu HASENJAGD von Feydeau für das Theater in der Josefstadt. (Premiere 22.9.) josefstadt.org

04.03.2017

Fehler im System

Schlossparktheater

Emma hat eigentlich genug Probleme. Ihr Vater steckt mitten in einer Geschlechtsumwandlung, ihren Freund Oliver hat sie vor die Tür gesetzt… Doch kurz danach steht er wieder da: Oliver Vierpunktnull. Hallo. Guten Tag. Bald ist klar, dass Oliver 4.0 eine künstliche Intelligenz ist, ein menschenähnlicher Computer, der über eine Agentur als Haushaltsroboter für Emma ermittelt wurde. Im Laufe des Geschehens entwickelt die virtuelle Haushaltshilfe ungeahnte Fähigkeiten, nimmt menschliche Züge an, erweist sich nicht nur als optische Kopie, sondern auch als perfekter Ersatz für den echten Oliver. Doch was passiert, wenn ein Roboter plötzlich die Liebe entdeckt? Hat er Kontrolle über seine Gefühle? Und welche Auswirkungen hat ein noch so kleiner Fehler im System?

Autor und Regisseur Folke Braband treibt ein situationskomisches Possenspiel mit den Möglichkeiten neuer Techniken, geerdet im guten alten Komödienprinzip des Boy meets Girl. Beim Publikum des Schlosspark Theaters kommt das sehr gut an. Eben weil die Irrungen und Wirrungen der Verwandlungen auf der tollen coolen Loft-Bühne von Tom Presting so menschlich, allzu menschlich, zum Ausdruck gebracht werden. Hintersinnig und flott. InfoRadio RBB

Infos: www.schlossparktheater.de

26.01.2017

Ladies Night

Fritz Remond Theater

Drei Freunde in einer englischen Industriestadt: kein Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Und auch im privaten Leben mangelt es an Glück. Sie sind weder schön noch blutjung. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen Scherbenhaufen eines Tages den Entschluss, eine ganz neue Existenz mit einer professionellen Show zu gründen: als „Die Wilden Stiere“ wollen sie Männer-Striptease anbieten. Das Casting beginnt, denn Mittänzer werden dringend gesucht…Ladies Night ist eine turbulente Komödie, die durch ihre Doppelbödigkeit überzeugt; sie erzählt auf heitere Weise von dem Kampf ganz gewöhnlicher Menschen gegen die eigene Arbeitslosigkeit. In Berlin wurde das Stück von den Mitgliedern der Theatergemeinde zur “Aufführung des Jahres 2000″ gewählt.

Pointenreich führen sie das Spiel mit den Facetten von Männlichkeit, die komisch-hilflosen Versuche den Verlust des Selbstwertgefühls zu kaschieren, vor. Am Schluß steht der ganze Saal zum nicht enden wollenden Applaus auf. Süddeutsche Zeitung

Fritz Remond Theater / Frankfurt: 26.1.- 12.3.2017

weitere informationen unter: fritzremond.de www.muenchner-tournee.de oder www.komoedie-muenchen.de

11.01.2017

Zwei wie wir

Komoedie Berlin

Sie haben sich ineinander verliebt, haben gelacht, gestritten, das große Glück gesucht und geheiratet. Sie haben ihre Zukunft gestaltet und sich doch wieder verloren. Drei Jahre und neun Monate ist das jetzt her, dass Rudys und Noras Ehe vor dem Richter endete. Das zufällige Wiedersehen in einem Restaurant ist Freude und schmerzliche Erinnerung zugleich, und vielleicht auch etwas Hoffnung. Norm Foster, Kanadas erfolgreichster und meistgespielter Komödienautor, dessen Werke oft mit denen Ayckbourns oder Simons verglichen werden, schickt in „Zwei wie wir“ ein Paar in Rückblicken durch die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung.Mit viel Humor, einem feinen Gespür für Zwischentöne und genauer Beobachtung der kleinen Situationen, in denen sich alles offenbart, zeichnet Foster die Liebe der beiden. Ein Stück so berührend wie komisch und doch auch ganz einfach.

Folke Braband inszeniert das erotisch- emotionale Durcheinander mit gut gewähltemTempo und fröhlicher Unbeschwertheit, jongliert mit den Geschlechterklischees, ohne dass sie je überhand nehmen, baut die Konflikte als verbale Kollisionen auf, die sich als großer Spaß entladen. Was für ein amüsantes Paar im Stück, aber auch was für ein blendend mit- und gegeneinander spielendes Paar auf der Bühne! Berliner Zeitung

Tournee: 11.1. – 22.2.2017

weitere Informationen unter: gastspiel.komoedie-berlin.de

12.09.2016

Monsieur Claude und seine Töchter

Kammerspiele Wien

Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. In die französische Lebensart weht der raue Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen – Halleluja! – französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Monsieur Claude der Geduldsfaden…

Regisseur Folke Braband macht daraus einen schwungvollen Clash der Kulturen mit hohem Lachfaktor, ohne jedoch seine Protagonisten der puren Lächerlichkeit auszuliefern. Diese danken es ihm auch mit spürbarer Lust am Spiel, mit Tempo, Drive und Präzision. An der Spitze der hinreißende Siegfried Walther als Monsieur Claude. Die Pointen holt sich Walther mühelos, doch zeichnet er auch das Porträt eine Mannes, der die Welt nicht mehr versteht, der erst spät zur (humanen) Einsicht kommt. Eine tolle Leistung! Kurier

infos: www.josefstadt.org

06.06.2016

Bette und Joan

Ernst-Deutsch-Theater

Bette Davis und Joan Crawford, zwei der ganz großen Hollywood Legenden, treffen bei den Dreharbeiten zum Kultfilm »Was geschah wirklich mit Baby Jane?« aufeinander. Beide sind am Tiefpunkt ihrer Karriere und der Film soll sie wieder an die Spitze katapultieren, ein Scheitern ist nicht vorgesehen. Genauso groß wie die Egos der beiden oscarprämierten Filmdiven ist die Fehde, die sie am Set miteinander austragen. Hinter dem heftigen, bitterkomischen Schlagabtausch lernen wir zwei sensible Frauen kennen, die sich mit all‘ ihren Unsicherheiten im gnadenlosen Hollywoodtheater, wie im eigenen Leben, immer wieder neu behaupten müssen. Als Schauspielerinnen sind sie mit ihrer Intensität und ihrem Mut, moderne Frauenschicksale schonungslos zu zeichnen, ihrer Zeit weit voraus…

Sie hätten Freundinnen sein können, betont die gelungene Inszenierung (Regie: Folke Braband) immer wieder. Joan Crawford ist eine Paraderolle für Nick, die ihre langen Beine zeigen darf, während Straché selbstbewusst die uneitle Davis interpretiert. Ein kurzweiliger Abend, der auch einen Blick hinter die Kulissen der Traumfabrik wirft. Hamburger Morgenpost

vom 18.6.-12.7. im Theater am Kurfürstendamm

komoedie-berlin.de

www.ernst-deutsch-theater.de

www.nordtour-gmbh.de

Folke Braband Regisseur

© Loredana La Rocca