Schlossparktheater

Fehler im System

Tournee Landgraf, Premiere 18.01.2020 in Villingen/Schwenningen

Tournee Landgraf, Premiere 01.02.2019 in Amberg

Schlossparktheater, Berlin / Premiere am 04.03.2017

Deutsche Erstaufführung

von Folke Braband

mit Tomasso Cacciapuoti, Jasmin Wagner/Jantje Bilker, Jürgen Tarrach und Guido Hammesfahr

Regie Folke Braband Bühne Tom Presting Kostüme Jakob Knapp Musik Felix Huber Fotos DERDEHMEL/Urbschat

Als hätte Emma nicht schon genug Probleme. Ihr Vater steckt mitten in einer Geschlechtsumwandlung, ihren Freund Oliver hat sie nach einem handfesten Krach vor die Tür gesetzt… Doch kurz danach steht er wieder da und sondert monotone Begrüßungsfloskeln ab: Oliver Vierpunktnull. Hallo. Guten Tag. Bald ist klar, dass Oliver 4.0 eine künstliche Intelligenz ist, ein menschenähnlicher Computer, der über die Agentur Partnercook.com als Haushaltsroboter für Emma ermittelt wurde und nun auf der Flucht vor dem Roboterfänger ist. Im Laufe des Geschehens entwickelt die virtuelle Haushaltshilfe ungeahnte Fähigkeiten, nimmt zusehends menschliche Züge an und erweist sich nicht nur als optische Kopie, sondern auch als perfekter Ersatz für den echten Oliver. Es funkt zwischen Emma und dem künstlichen Oliver. Doch was passiert, wenn ein Roboter plötzlich die Liebe entdeckt? Hat er Kontrolle sowohl über das, was er tut, als auch über seine Gefühle? Und welche Auswirkungen hat wohl ein noch so kleiner Fehler im System?

Presse

Heikle und anspruchsvolle Themen mit komödiantischem Esprit zu einer temporeichen Komödie zu verknüpfen ist ein Kunststück. Folke Braband ist es gelungen. Eine wahre Sternstunde im Theater. Schüttorfer Nachrichten

Das Tourneetheater Thespiskarren hat mit Fehler im System eine elektrisierende Aufführung gegeben. Mit einem unschlagbaren Jürgen Tarrach im Ausnahmezustand. Tommaso Cacciapuoti – packend, präsent differenziert und mit virtuoser Artikulation. Die Rheinpfalz

Das Ensemble spielte perfekt zusammen und präsentierte die zeitgemäße Komödie geschmackvoll und urkomisch. Dürener Zeitung

An diesem Abend hat so gut wie alles gestimmt – ein witziges Stück dessen Thema „künstliche Intelligenz“ immer aktueller wird. Eine flotte Inszenierung, intelligente Gags, pointierte Dialoge, sehenswerte schauspielerische Leistungen, einschließlich einem grandiosen Jürgen Tarrach. Neuburger Rundschau

Eine wunderbar leicht verdauliche Zubereitung einer schweren Kost, ausgezeichnet gespielt, kurzweilig stringent und zum Nachdenken anregend – eine Komödie am Puls der Zeit. Donaukurier

Folke Braband gelingt etwas, was ist selten zu sehen gibt. Während die Stimmung, vor allem im ersten Teil, teilweise überzukochen schien, war es am Ende mucksmäuschenstill im Saal, ehe tosender Applaus losbrach. Stehende Ovationen für eine Theater Abend, der einen gelungenen Spagat aus viel Spaß und einer Menge zum nachdenken geboten hatte. Weser Kurier

Fehler im System machte heiter und nachdenklich. Das Stück von Folke Braband, der auch Regie führte wirft einen tiefsinnigen Blick in die mögliche Zukunft der künstlichen Intelligenz. Wolfsburger Allgemeine Zeitung

Alle Aspekte sind klug miteinander verknüpft. Die mit leichter Hand inszenierte, knapp 100-minütige reale Vision wird von einem vorzüglichen Quartett vermittelt. Den doppelten Oliver verkörpert Tommaso Cacciapuoti mit großem Differenzierungsvermögen. Köstlich-hinreißende, nie in den Klamauk ausufernde Szenen hat der superbe Jürgen Tarrach, ein Komödiant von hohen Gnaden, der mit Ironie und Charme die schwierige Lea-Rolle meistert. Die intelligent-spritzige Komödie wird vom Publikum mit Szenenbeifall und herzhaften Schlussapplaus bedacht. Fuldaer Zeitung

Eun brisantes Thema – der lange Applaus bezeugt es Schwarzwälder Bote

Autor Folke Braband holt für seine Komödie „Fehler im System“ Mensch und Maschine auf die Bühne, inszeniert mit viel Lust und Liebe und widmet sich mit diabolischer Freude den Irrungen und Verwirrungen. (…) Fazit: Ein amüsanter Theaterabend mit Tiefgang und tollen Darstellern. Das Publikum bedankte sich mit begeistertem Applaus für zwei sehr unterhaltsame Stunden in Amberg. Amberger Zeitung

Regisseur und Autor Folke Braband holt die humanoiden Roboter jetzt auch ins Theater. Dafür hat er die Komödie „Fehler im System“ geschrieben. Bei der Deutschen Erstaufführung am Schlosspark Theater, unter anderem mit Jürgen Tarrach und Jasmin Wagner, führte Braband auch selbst Regie. Dass das Ganze sich zu einem sehr unterhaltsamen Abend fügt, liegt an den großartigen Darstellern, die aus dem Text erstklassig komödiantische Funken schlagen. Besonders Jürgen Tarrach als Emmas Vater Lea mitten in der Geschlechtsumwandlung kostet das aus.  Tommaso Cacciapuoti spielt Oliver 4.0 mit einer so sympathischen Mischung aus Robotik und Menschlichkeit, dass man gar nicht anders kann als seinem Charme sofort zu erliegen. Berliner Morgenpost

Autor und Regisseur Folke Braband treibt ein situationskomisches Possenspiel mit den Möglichkeiten neuer Techniken, geerdet im guten alten Komödienprinzip des Boy meets Girl. Beim Publikum des Schlosspark Theaters, das mit beidem – Transsexualität und rasanter Technik-Entwicklung – fremdeln könnte, kommt das sehr gut an. Eben weil die Irrungen und Wirrungen der Verwandlungen auf der tollen coolen Loft-Bühne von Tom Presting so menschlich, allzu menschlich, zum Ausdruck gebracht werden. Hintersinnig und flott. InfoRadio RBB

Ist künstliche Intelligenz Fluch oder Segen für die Menschen. Dieser Frage geht Regisseur Folke Braband in seinem Stück „Fehler im System“ nach. Oliver 4.0 hat alles, was Emmas Ex-Oliver nicht hatte: Er ist aufmerksam, hat gute Manieren, kann perfekt kochen – und er ist in sie verliebt. Aber ist eine Maschine überhaupt fähig zu lieben? Ist der Roboter mit Fehlfunktion nicht eher eine unkontrollierbare Bedrohung? Viel Stoff zum Nachdenken – zur Freude der Zuschauer. B.Z.

Das ganze Spiel wird auf der Bühne mit einem hilfreich simplen Bühnenbild, wandlungsfähiger Lichtregie und präzise eingespielten Videoprojektionen flink in Gang gehalten. Das Publikum bedankt sich mit einem wahren Jubelsturm für zwei komödiantisch treffsichere Stunden, die kaum merklich  auch ein Quantum Nachdenklichkeit in sich tragen. Roedingeronline